Meine Ziele für den Umweltschutz:
- Handel als Grundlage für unsere Wirtschaft und der Existenzsicherung ist sehr wichtig, es darf aber nicht um Gewinnmaximierung gehen. Es soll im Gegenteil im Einklang mit der Natur gelebt und gehandelt werden. Wohlergehen der Menschen weltweit ist wichtiger als Wohlstand.
- Umweltsteuern und Umweltzertifikate einführen zur Steuerung des Handels in Richtung Nachhaltigkeit. Umweltsteuern soll dabei bspw. Produkte verteuern, die einen weiten Transportweg haben. Umweltzertifikate sollen die Kohlendioxid-Zertifikate ablösen. Zertifikatehandel mit Obergrenzen des Naturverbrauchs sind überlebensnotwendig
- Netto-Null-Versiegelung im deutschsprachigen Raum: Wo neue Fläche versiegelt wird, muss Fläche mit besonderer Bedeutung für den Naturschutz entsiegelt werden. Gerade die deutschsprachigen Länder haben schon genug Infrastruktur und Autobahnen. Daher braucht es dringend mehr zusammenhängende Naturräume. Es soll für besonders wichtige Naturschutzflächen eine Entsiegelungs-Kataster geführt werden.
- Naturnahe Wälder erhalten und sich selbst entwickeln lassen. Zielstarke Bäume dürfen geerntet werden, aber nur Starkholz. Maßstab ist das Lübecker Waldmodell (siehe Untermenü „Wälder“). Die klassische Forstwirtschaft (Bundes- und Landesforsten, teilweise auch Kommunalwälder) lichtet unsere Wälder viel zu stark auf. Das macht den Wald anfällig für Kalamitäten durch Insekten. Keine Kahlschläge erlauben, auch nicht von 0,5 ha Flächengröße.
- Bäume in Städten wo möglich erhalten mit einer Baumschutzsatzung (wichtig für das Stadtklima und frische Luft); Baumgutachten mit dem Tenor „Baum krank“ bei dem Wissen um wirtschaftliche Hintergründe anfechten
- Güter gehören auf die Schiene und nicht auf die überfüllten Autobahnen: Schienennetz für Güter und für den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen
- keine neuen Autobahnen bauen, nur fehlende Verbindungsstücke ergänzen, wegkommen vom umweltzerstörerischen Individualverkehr
- Auf die Technik der „negativen Emissionen“ (CCS = Carbon Capture and Storage) verzichten. Hier wird Kohlendioxid verflüssigt und im Meerboden verpresst. Dies ist nur eine angeblich nachhaltige Technik zur Reduzierung von Kohlendioxid. Lieber Bäume per Hand pflanzen und Moore wieder vernässen. Auf die Kräfte der Natur setzen. Technik kommt erst danach und ist noch viel zu häufig nicht wirklich umweltfreundlich wie CCS, betrachtet man die Sache ganzheitlich
- Wegen des zu befürchtenden Wassermangels deutschlandweit in der Landwirtschaft wo möglich die Tröpfchenbewässerung nach israelischem Vorbild einführen – Wasser sparen – dann bleibt auch etwas übrig für notleidende Regionen und Nachbarländer zum teilen
- Investoren von Bauprojekten gesetzlich verpflichten, beim Wohnungsbau „Grüne Inseln“ zu schaffen, damit keine Betonwüsten entstehen. Des Weiteren soll mit Fassadenbegrünung das Stadtklima verbessert werden
- Solarflächen nur auf schon versiegeltem Gebiet bauen, von denen gibt es in Deutschland genug! Niemals auf die grüne Wiese gehen, die Flächen werden sonst wertlos für die Tier- und Pflanzenwelt
- Nachhaltige Finanzwirtschaft als Standard, wirklich nachhaltige Geldanlagen fördern (strenge Labels), Kein Greenwashing bezüglich der nachfolgenden drei Themen:
- Fehlentwicklungen aufgrund von Kohlendioxid- Zertifikaten: Atomkraft ist wegen des „ewig“ strahlenden Mülls nicht als nachhaltig einzustufen, auch wenn kein Kohlendioxid entsteht. Unfälle wie Tschernobyl und Fukushima haben die zerstörerische Kraft von Atomkraftwerken offengelegt
- Das Verbrennen von Holz in großem Stil in Biogasanlagen zerstört die letzen Urwälter Europas.
- Die CCS-Technologie (siehe oben) verdient ebenfalls keinen Cent Subventionen
- Kreislaufwirtschaft: Recyling und Reparatur fördern. Ein Recht der Bürgerinnen darauf bei wertvollen Waren umsetzen
- Verursacherprinzip bei der Haftung von Umweltschäden anwenden, damit nicht so oft die Allgemeinheit die Kosten tragen muss. Beispielsweise wäre die Atomkraft nicht rentabel, müssten die Betreiber den Atommüll selbst entsorgen bzw. lagern
- Bestehende politische Beschlüsse im deutschsprachigen Raum auch umsetzen:
- 2% Wildnis in Deutschland (mind. 1000 ha zusammenhängende Gebiete) ist nicht erreicht
- FFH-Gebiete ( Flora-Fauna-Habitat-Gebieten sind Schutzgebiete in Europa) ohne Verschlechterung des Zustandes (z.B. wird dort immer noch Holz eingeschlagen, so dass die Idee eines europäischen Netzes wertvoller Habitate leider nicht wahr geworden ist) – unser Naturerbe an FFH-Gebieten endlich strikt schützen
- Wichtig auch, dass Software-Updates von den Herstellern unbegrenzt zu Verfügung gestellt werden, so dass man bspw. sein Handy so lange nutzen kann, wie es funktioniert
- Spenden sollen in Deutschland nicht versteuert werden, so dass Unternehmen ausrangierte Dinge wie Computer, Handys etc. verschenken können, und diese nicht im Müll landen
- Umweltsteurer einführen, damit sind dann bspw. Recycelte Produkte günstiger sein als neue
- Bioprodukte sollen eine niedrige Steuer bekommen, Obst und Gemüse (auch konventionell) die geringste