Umweltschutz

Meine Ziele für den Umweltschutz:

  1. Handel als Grundlage der Wirtschaft und eigenen Existenz ist wichtig, es darf aber nicht um Gewinnmaximierung gehen. Es soll im Gegenteil im Einklang mit der Natur gelebt und gehandelt werden. Wohlergehen der Menschen weltweit ist wichtiger als Wohlstand.
  2. Netto-Null-Versiegelung im deutschsprachigen Raum: Wo neue Fläche versiegelt wird, muss Fläche mit besonderer Bedeutung für den Naturschutz entsiegelt werden. Gerade die deutschsprachigen Länder haben schon genug Infrastruktur und Autobahnen. Daher braucht es dringend mehr zusammenhängende Naturräume. Auch Entsiegeln und für besonders wichtige Naturflächen eine Entsiegelungs-Kataster führen.
  3. Naturnähere und klimastabile Wälder erhalten und sich entwickeln lassen. Maßstab ist das Lübecker Waldmodell (Ziele siehe unter „Politische Ansichten“ im Untermenü „Wälder“).
  4. Bäume in Städten wo möglich erhalten, insb. die Alten mit einer Baumschutzsatzung (wichtig für das Stadtklima und frische Luft); Baumgutachten mit dem Tenor „Baum krank“ bei dem Wissen um wirtschaftliche Hintergründe anfechten
  5. Güter gehören auf die Schiene und nicht auf die jetzt schon überfüllten Autobahnen: Schienennetz für Güter und für den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen
    • keine neuen Autobahnen, nur die Schiene weiter ausbauen (wegkommen vom umweltzerstörerischen Individualverkehr)
    • stimmen die Umweltverbände wie BUND und NABU einem Autobahnbau bei ausreichenden Ausgleichsmaßnahmen zu, kann man eine Ausnahme machen
  6. Auf die Technik der „negativen Emissionen“ (CCS = Carbon Capture and Storage) verzichten. Hier wird Kohlendioxid verflüssigt und im Meerboden verpresst. Umweltverbände sind gegen diese angeblich nachhaltige Technik zur Reduzierung von Kohlendioxid. Lieber Bäume per Hand pflanzen und Moore wieder vernässen. Auf die Kräfte der Natur setzen. Technik kommt erst danach und ist viel zu häufig nicht wirklich umweltfreundlich, betrachtet man die Sache ganzheitlich
  7. Wegen des zu befürchtenden Wassermangels deutschlandweit in der Landwirtschaft wo möglich die Tröpfchenbewässerung nach israelischem Vorbild einführen – Wasser sparen – dann bleibt auch etwas übrig für notleidende Regionen und Nachbarländer
  8. Investoren von Bauprojekten gesetzlich verpflichten, beim Wohnungsbau entweder „Grüne Inseln“ zu schaffen, damit keine Betonwüsten entstehen oder mit Fassadenbegrünung das Stadtklima ausgleichen
  9. Solarflächen nur auf schon versiegeltem Gebiet, von denen gibt es in Deutschland genug!
  10. Nachhaltige Finanzwirtschaft als EU-Standard, wirklich nachhaltige Geldanlagen fördern in der EU (strenge Labels), Kein Greenwashing in der EU:
    • Fehlentwicklungen aufgrund von Kohlendioxid- Zertifikaten: Atomkraft ist wegen des „ewig“ strahlenden Mülls nicht nachhaltig, auch wenn kein Kohlendioxid entsteht.
    • Das Verbrennen von Holz in großem Stil in Biogasanlagen zerstört die letzen Urwälter Europas.
    • Die CCS-Technologie (siehe oben) verdient ebenfalls keinen Cent Subventionen
  11. Kreislaufwirtschaft: Recyling und Reparatur fördern. Ein Recht der Bürgerinnen darauf umsetzen
  12. Verursacherprinzip bei der Haftung von Umweltschäden anwenden, damit nicht so oft die Allgemeinheit die Kosten tragen muss. Beispielsweise wäre die Atomkraft nicht rentabel, müssten die Betreiber den Atommüll selbst entsorgen bzw. lagern
  13. Bestehende politische Beschlüsse auch umsetzen:
    • 2% Wildnis in Deutschland (mind. 1000 ha zusammenhängende Gebiete)
    • FFH-Gebiete (Schutzgebiete in Europa) ohne Verschlechterung des Zustandes (in vielen der Flora-Fauna-Habitat-Gebieten wird bspw. immer noch stark Holz eingeschlagen, so dass die Idee eines europäischen Netzes wertvoller Habitate leider nicht wahr geworden ist)
  14. Wichtig auch, dass Software-Updates von den Herstellern unbegrenzt zu Verfügung gestellt werden, so dass man bspw. sein Handy so lange nutzen kann, wie es funktioniert
  15. Spenden sollten in Deutschland nicht versteuert werden, so dass Unternehmen ausrangierte Dinge wie Computer, Handys etc. verschenken können, und diese nicht im Müll landen
  16. Recycelte Produkte müssen günstiger sein als neue
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